Gegen Ende des 18.JH wanderte Johann Nepomuk Munding aus dem Habsburger Vorland Überlingen am Bodensee über das Engadin nach Innsbruck. Er verdiente in Lebzeltereien und in "Gutelemacherbetrieben" im Graubünden und im Oberinntal als "fahrender Geselle" sein Brot.
In Innsbruck angekommen begann er in der Zuckerbäckerei von Stadtkoch Kircher hier im ehemaligen Gumpphaus in der Kiebachgasse zu arbeiten. Wenig später pachtete er den Betrieb, kaufte dann das gesamte Anwesen und eröffnete im Frühjar 1803 das "Damencafé Konditorei Munding".
Schon bald nach der Eröffnung des Café Munding waren Mundings Bäckerein in Tirol so beliebt, daß Johann Nepomuk Munding zum Persönlichen Kammerdiener und Kammerlieferant
Historisches